Spende: 1,2 Mio. Euro für neues Hornhautzentrum

8. Februar 2018 | By More

Zufriedene Gesichter bei der Vertragsunterzeichnung in Homburg  Foto: Univ.-Augenklinik Homburg/Saar

Zur Einrichtung eines „Klaus Faber Zentrums für Hornhauterkrankungen mit Integration der LIONS Hornhautbank“ an der Universitäts-Augenklinik in Homburg/Saar erhält die Augenklinik eine Spende von 1,2 Millionen Euro. Die Vertragsunterzeichnung fand am 22. Januar 2018 in Homburg statt. Bereits im Juli 2017 war zwischen der gemeinnützigen Klaus Faber Stiftung und dem Direktor der Universitäts-Augenklinik Homburg/Saar, Prof. Dr. Berthold Seitz, die weitere Stärkung des Arbeitsschwerpunktes Hornhauterkrankungen an der Augenklinik erörtert worden.

Die Klaus Faber Stiftung ist Gesellschafter der Klaus Faber AG mit Sitz in Saarbrücken, einem der größten Kabeldistributoren Europas. Sie unterstützt geeignete Projekte der forschenden und angewandten Medizin.

Hornhauterkrankungen mit ihren unterschiedlichen Therapieansätzen bis hin zur Hornhauttransplantation stellen einen der Schwerpunkte des Teams um Prof. Seitz dar. Im Jahr 2017 wurden in Homburg 504 Hornhautverpflanzungen durchgeführt und damit die Drittmeisten in ganz Deutschland. Seitz schlug die Gründung eines „Zentrums für Hornhauterkrankungen mit Integration der LIONS Hornhautbank“ vor, in dem die Befassung mit Hornhauterkrankungen auf höchstem medizinischen Niveau weiterhin zukunftssicher möglich sein solle. Dabei sollten thematisch alle Gesichtspunkte der Beschäftigung mit Hornhauterkrankungen bis zur Ultima Ratio Hornhauttransplantation in diesem neu zu schaffenden Zentrum gebündelt werden. Die seit dem Jahr 2000 verdienstvoll arbeitende LIONS Hornhautbank solle innerhalb dieses Gesamtkonzeptes als wichtiger Baustein implementiert werden. Neben administrativen, logistischen, technischen, apparativen und räumlichen Gesichtspunkten sollten Aspekte der Hygiene mit Reinräumen nach den aktuell höchsten Qualitätsstandards im alten OP-Trakt der Augenklinik nach entsprechenden Umbau- und Investitionsmaßnahmen vorgesehen werden. Dieses Projekt würde einen weiteren Leuchtturm der medizinischen Versorgung des Saarlandes darstellen, von dem Patienten der Region und der Großregion profitieren könnten, von dem aber auch eine Steigerung der Reputation des Saarlandes erwartet werden dürfe.

Ein entsprechender Antrag mit detaillierter Projektbeschreibung wurde im August 2017 eingereicht und konnte sich gegen weitere Projekte durchsetzen. Im September 2017 wurden von der Stiftung 1,2 Millionen Euro gemäß Projektantrag zusagt. Am 22. Januar 2018 unterzeichneten der Vorstand der Klaus Faber Stiftung, Vorstandsmitglieder des Universitätsklinikums des Saarlandes sowie Prof. Seitz die Vereinbarung.

Quelle: Univ.-Augenklinik Homburg/Saar

Category: Allgemein

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